LG Bad Soden / Sulzbach / Neuenhain

Pufahl pulverisiert den Kreisrekord

Artikel aus dem Höchster Kreisblatt vom 1.2.2012:

Main-Taunus. Nur zwei Sportler aus dem Kreis waren bei den süddeutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Sindelfingen am Start.

In Abwesenheit von Top-Sprinter Felix Göltl, der wie angekündigt trotz einer prächtigen Vorstellung bei den Hessenmeisterschaften auf weitere Hallenstarts verzichtet, hielt Sascha Turek (LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain) über 60 Meter der Männer die Fahne des Kreises hoch. In seinem Vorlauf hatte es der Sprinter mit dem späteren Meister Tobias Unger (VfB Stuttgart) zu tun. Turek lief in 7,26 Sekunden in den Bereich seiner Bestleistung, überstand die Vorrunde aber nicht. Unger holte sich später den Titel in 6,70 Sekunden.

Herausragend war die Vorstellung von Silke Pufahl. Die Sprinterin von der LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain versuchte sich über die 400 Meter – und glänzte im Glaspalast an der Rudolf-Harbig-Straße in Sindelfingen. Mit 56,04 Sekunden lief sie nicht nur neue persönliche Hallenbestleistung, sondern blieb auch noch unter ihrem Kreisrekord der Sommersaison (56,37 sec.).

Doch damit nicht genug. Diese Zeit liegt auch noch unter der B-Qualifikationsnorm für die deutschen Hallenmeisterschaften am 25. und 26. Februar in Karlsruhe. Wer weiß, wie’s im Finale noch gelaufen wäre, hätte Pufahl nicht verzichtet. Aufgrund von Klausuren startete die Studentin nicht im Endlauf und verpasste damit die Gelegenheit, sich unter den besten Vier zu platzieren. Den Titel holte sich Christiane Klopsch (LG Friedberg-Fauerbach) in 54,30 Sekunden.

Kommentare
Frerk Meyer schrieb am 01.02.2012 09:12 Uhr
Keine Hallenrekorde

Leider kann Silke Pufahls Zeit nicht als Kreisrekord anerkannt bzw. geführt werden, da die Zeit in der Halle gelaufen wurde. Hallenzeiten werden im MTK nicht als offizielle Kreisrekorde geführt (auch im HLV übrigens nicht); zu unterschiedlich können die Hallenbahnen sein (Länge, Kurvenführung etc.), als dass jederzeitige Vergleichbarkeit gewährleistet werden könnte.

FM