LG Bad Soden / Sulzbach / Neuenhain

Das Bemühen um den perfekten Hammerwurf . . .

Artikel aus dem Höchster Kreisblatt vom 22.2.2011:

Sebastian Lenz

Alle Kraft und die erlernte Technik legte Sebastian Lenz (Foto) bei den deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Leverkusen in seine sechs Versuche beim Hammerwerfen.
Heraus kam eine Bestweite von 62,08 Meter und Rang vier. Damit wären andere hoch zufrieden gewesen. Nicht aber der junge Mann aus Unterliederbach, der für die LG Eintracht Frankfurt startet. «Es lief so genial im Training, und auch beim Einwerfen lag ich um die 64 Meter und mehr, doch ich konnte es im Wettkampf wieder einmal nicht umsetzen», ärgerte sich der Schüler. Das war umso bedauerlicher, als seine Weiten aus dem Einwerfen locker für Platz zwei gereicht hätten. «Und das hätte meinen ersten Einsatz bei einem Länderkampf bedeutet», erklärte Sebastian Lenz. Die internationalen Einsätze muss er jetzt in der Sommersaison in Angriff nehmen. Sein großes Ziel ist die Teilnahme an der U 20-Europameisterschaft Ende Juli in Tallinn (Estland). Die Norm dafür: 68,50 Meter. «66 Meter traue ich mir zu. Aber das reicht mir natürlich nicht, ich will mehr. Vielleicht gelingt mir ja mal ein perfekter Wurf, einer, wo einfach alles passt», sagt Sebastian Lenz. Immerhin: Für die Vorstellung in Leverkusen gab‘s vom zuständigen Bundestrainer schon einmal «positives Feedback», so Lenz.

Naumann überrascht


Gut lief‘s auch für Lena Naumann von der LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain. Im 60-m-Vorlauf sicherte sie sich mit einem grandiosen Start und einem guten Finish in 7,91 sec. überraschend die Teilnahme am Zwischenlauf. Hochmotiviert wuchs sie dort noch einmal über sich hinaus und stelltemit 7,87 sec. eine neue Bestzeit auf. Ihr Vereinskamerad Steffen Trenk bekam im 200-m-Vorlauf die unangenehme Bahn eins zugewiesen. Trotzdem konnte er mit 23,07 sec. im letzten Hallenrennen seine gute Form bestätigen. kes/Foto: Görlitz
sm/tm