LG Bad Soden / Sulzbach / Neuenhain

Gute Erfolge für die LG bei den Hessischen Seniorenmeisterschaften

Mit 16 ersten, 4 zweiten, 3 dritten, 4 vierten Plätzen sowie jeweils einem 5. und 6. Platz kehrten die SeniorInnen von den Hessischen Senioreneinzelmeisterschaften in Friedberg am 3./4. September 2016 zurück. Für die Gesamtbilanz der SeniorInnen bei den Bahnmeisterschaften auf Hessenebene kommen dann noch die 4 Hessentitel der Staffeln sowie die beiden Einzeltitel von Margret Göttnauer und Klaus Wagner über 10000m hinzu, die bereits bei früheren Titelkämpfen vergeben wurden – bei den Langstreckenmeisterschaften Ende April in Erbach und bei den Kurz- und Langstaffelmeisterschaften im Juni in Bürstadt (zu diesen beiden Veranstaltungen siehe gesonderte Berichte).
Weitere Hessenmeistershaften für SeniorInnen finden – wie auch für weitere Alterskategorien – auf der Straße (10km, Halbmarathon und Marathon) sowie im Gelände (Cross) und am Berg (Berglauf) statt.

Die diesjährigen Einzelmeisterschaften in Friedberg fanden bei höchst unterschiedlichen Witterungsbedingungen statt. Am ersten Tag herrliches Sommerwetter, am zweiten Tag goss es teilweise wie aus Kübeln, ansonsten eher Aprilwetter mit zeitweisem Sonnenschein. Vor allem der starke, teilweise böige Wind machte allen Startern sehr zu schaffen. Der Stabhochsprung stand sogar kurz vor dem Ausfall.Da einige der Seniorinnen am 3. September höchst erfolgreich in Essen bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften aktiv waren (siehe gesonderten Bericht), war die LG-Präsenz am zweiten Tag in Friedberg deutliche geringer als sonst. Von den Essener Starterinnen machten sich nur Irene Bell und die unverwüstliche Anne Reuschenbach in die Wetterau auf. Hut ab vor beiden angesichts der Belastungen am Vortag in Essen (7-stündiger Wettkampf!). Letztlich waren an den beiden Tagen 14 TeilnehmerInnen der LG BSN am Start.

Insgesamt war die Beteiligung mit 267 SeniorInnen merklich geringer als in den Vorjahren, in denen 40-50 TN mehr an den Start gingen. Aber auch mehr TN bleibt die Tatsache bestehen, dass in vielen Disziplinen sehr wenig StarterInnen antraten, oft nur 1 oder 2 TN. Denn die Gesamtzahl der TeilnehmerInnen verteilt sich auf jeweils 10-12 Alterskategorien bei den Männern und Frauen, wobei die Frauen meist nur knapp 30% der Gesamt-TN stellen. Der Titel „Hessenmeister/in“ ist daher bei manchmal nur 1 TN ziemlich relativ. Dafür gibt es aber zwei Korrektive. Die Ausschreibungsbedingungen besagen, dass eine Meisterschaftswertung in einem Wettbewerb nur erfolgt, wenn mindestens drei Teilnehmer/innen antreten, oder zwei Staffeln den Wettbewerb aufnehmen, oder die Siegesleistung einer Qualifikation für die Deutschen Seniorenmeisterschaften der entsprechenden Altersklasse entspricht.

Entsprechend dieser Regelungen konnten daher nicht alle LG-WettkämpferInnen, die auf Platz 1 landeten, mit dem Meisterschaftswimpel ausgezeichnet werden.
Anne Reuschenbach (W 35) und Ernst Zuber (M 80) gingen je 4 mal an den Start und belegten auch jeweils 4 mal Platz 1 (Anne: Stabhochsprung, Hammer-, Diskus- und Speerwurf; Ernst: 100m, Hammer, Weit und Kugel). Auch Margret Göttnauer (W 60) holte insgesamt 4 mal den 1. Platz - rechnet man ihren Friedberger Erfolgen über 800m, 1500m und 5000m noch ihren bereits Ende April in Erbach erworbenen 10000m-Meistertitel hinzu.

Petra El Alami (W 35) gewann die 400m und 800m, Andreas Geisser (M 40) die 800m und Karl Heinz Marchlowitz (M 75) den Dreisprung. Peter Conrad (M 50), der Deutsche Seniorenmeister über 1500m, startete diesmal über die kürzere 800m-Strecke, die er dann auch gewann. Auch der bereits oben erwähnte Erfolg von Klaus Wagner darf hier nicht unerwähnt bleiben. Wie Margret gewann auch er Ende April die 10000m auf der Bahn (für die, die mit den Disziplinen nicht so vertraut sind: nicht zu verwechseln mit dem 10km-Lauf auf der Straße; die unterschiedliche Bezeichnung zur Unterscheidung ist gewollt – z.B. werden bei allen Straßenläufen die erreichten Zeiten nur in vollen Sekunden angegeben, also nicht in Zehntel- oder Hundertstelsekunden).

Zweite Plätze gab es für Sylvia Wolenik (W 50) über 5000m, Frank Richter (M 50) über 1500m, Tommi Mäkitalo (M 45) über 5000m sowie Irene Bell (W 45) über 1500m. Peter Hegner (M 80) landete über 100m auf Platz drei sowie im Diskuswurf und Kugelstoß auf Platz4. Zweimal auf Platz 3 und einmal auf Platz 4 rangierte KH Marchlowitz (M 75) - im Weitsprung und im Speerwurf sowie im Hochsprung. Platz 4 gab es für Uwe Martin (M 50) über 5000m. Thomas Turek (M 50) holte sich Platz 5 über 100m und Platz 6 im Diskuswurf.


FM