LG Bad Soden / Sulzbach / Neuenhain

Trainingslager 2014 in Milano Marittima

Traditionsgemäß fuhr die LG Bad Soden/Sulzbach/Neuenhain (LG BSN) auch dieses Jahr ins Trainingslager nach Italien. Rund 30 Athleten und Athletinnen waren mit von der Partie. In drei Kleinbussen à neun Personen ging es am 12.04. um drei Uhr morgens unter Leitung von Christian und Sabine Müller sowie Jochen Dittombée ab in den Süden.

Aufgrund der großen Beliebtheit der 10 tägigen Saisonvorbereitungsphase wurde sogar auf das Flugzeug ausgewichen, um trotz arbeits- und schulisch bedingter Verpflichtungen noch einmal an der eigenen Leistung zu feilen. Jeden Tag wurde zweimal Minimum 2 Stunden lang trainiert- im nahe gelegenen Wald oder im Stadion. Ergänzt wurden die Laufeinheiten durch punktuelle Kräftigung. Hinzu kamen die außerplanmäßigen Volleyball- und Bräunungseinheiten am 100 Meter entfernten Strand.

Diese ließ sich keiner nehmen, wobei auch der Altersunterschied keine „ Hürde“ darstellte. Wie in den vorherigen Jahren war das Gegenteil der Fall: Die Mischung aus jung und „alt“ befeuerte den Teamgeist. Als im MTK für seinen Teamgeist bekannter Verein machte die LG BSN ihrem Ruf auch im Ausland alle Ehre. Während der Trainingsläufe wurden die Läufer lautstark von ihren Mitstreitern unterstützt. Diese gute Mischung aus Training und Spaß spiegelte sich in der allgemeinen Leistung, vor allem in den obligatorischen Testläufen, wider.

Die Intensität des Trainings zeigte sich besonders deutlich in den auftauchenden Beschwerde - wie verhärteten Muskeln, Krämpfen und vielen weiteren persönlichen physischen Leiden, die sich mit der Dauer des Trainingslagers häuften. Daraus folgte, dass sich die Trainer häufiger mit strapazierten Waden konfrontiert sahen, als ihnen lieb war. Besonders Alexan-der Lierke, der neben seiner sportlichen Laufbahn auch angehender Physiotherapeut ist, unterstrich wieder einmal seinen Wert für die LG BSN.
Oben genannte Beschwerden hinderten natürlich niemanden an den abendlichen Ausflügen in die Innenstadt, im Besonderen am Genuss seines Piadinas (traditionelles Fladenbrot).

Freizeit konnte nicht nur abends, sondern auch an den zwei freien Nachmittagen genossen werden, welche zum Regenerieren und zur Stärkung der Gemeinschaft genutzt wurden. An einem dieser Nachmittage fuhr die ganze Gruppe in die nächstgrößere Stadt Rimini, wo man entweder einen Spaziergang zum Strand oder eine Shoppingtour unternahm. Dieser Ausflug, das gute italienische Eis sowie das beständig gute Wetter hoben die Stimmung nochmal um ein weiteres.

Das einzige Ärgernis des diesjährigen Trainingslagers war ein Grippevirus, das gegen Ende einen Großteil der Gruppe einige Trainingseinheiten missen ließ.
Nach einem typisch italienischem Osteressen und einer letzten Trainingseinheit fuhr die Truppe am nächsten Tag, den 22.04., gemütlich nach dem Frühstück wieder Richtung Hei-mat. Am Ende war man sich einig, dass auch dieses Trainingslager wieder sowohl Leistungs- als auch gemeinschaftsfördernd war.
(Paula Wendt und Luis Cuadrado)

FM